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Medienerziehung für Kinder: Expert Talk mit Margarete Berger über gesunde Bildschirmzeit

Margarete Berger Medienerziehung für Kinder gehört heute zu den größten Herausforderungen vieler Eltern. Smartphones, Tablets und digitale Spiele sind längst Teil des Familienalltags – doch wie finden Kinder zu einem gesunden Umgang mit...

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Von Kidgonet Redaktion

Familie & digitale Medien

3 Min. Lesezeit
Medienerziehung für Kinder: Expert Talk mit Margarete Berger über gesunde Bildschirmzeit

Margarete Berger

Medienerziehung für Kinder gehört heute zu den größten Herausforderungen vieler Eltern. Smartphones, Tablets und digitale Spiele sind längst Teil des Familienalltags – doch wie finden Kinder zu einem gesunden Umgang mit Bildschirmzeit? Im Expert Talk spricht Familiencoach Margarete Berger über Wege, wie Eltern frühzeitig gute Gewohnheiten fördern, welche Rolle das eigene Vorbild spielt und wie digitale Hilfen wie Kidgonet dabei unterstützen können, mehr Sicherheit und Entlastung in den Familienalltag zu bringen.

Wie können Eltern frühzeitig eine gesunde Mediennutzung fördern, bevor problematische Gewohnheiten entstehen?

Der Medienkonsum von Kinder sollte begleitet und besprochen werden. Kinder unter 3 Jahren sollten wenig bis gar keine Bildschirmzeit haben. Wichtig ist im Gespräch mit dem Kind bleiben und über deren Mediennutzung zu diskutieren. Als Eltern muss diese immer begleitet werden. Zudem ist auf eine Einhaltung der Bildschirmzeit zu achten, das variert je nach Alter.

Welche Rolle spielt das Verhalten der Eltern selbst bei der Medienerziehung – und wie können digitale Hilfsmittel wie Kidgonet dabei unterstützen, ein gutes Vorbild zu sein und klare Strukturen zu schaffen?

Kinder ahmen die Eltern in allem nach auch die Mediennutzung. Das Handy ist heutzutage allgegenwärtig. Die Eltern können den Kindern immer wieder einmal erklären, was sie an ihrem Gerät machen, wie z.B. Rechnungen bezahlen, berufliche E-Mails versenden, etc. So weiss das Kind, dass seine Eltern nicht nur konsumieren. Apps wie Kidgonet können die Kinder vor Gefahren im Internet schützen, wenn die Eltern nicht immer in der Nähe sind. Es entlastet die Eltern, da sie wissen, die App schützt vor dem möglichen immensen Medienkonsum und vor den Gefahren im Internet. Es entlastet auch das Familienleben, da so weniger negative Diskussionen in den Familien herrschen über die Nutzung von Medien.

Wie wichtig ist technischer Schutz – etwa durch Apps wie Kidgonet – im Vergleich zu pädagogischen Gesprächen und klaren Regeln?

Klar Gespräche mit den Kindern helfen in Kontakt zu bleiben und um die Mediennutzung zu hinterfragen. Apps lösen andere Herausforderungen, wie den Schutz vor nicht kindgerechten Webseiten, was Eltern nicht immer unter Kontrolle haben können. Falls sich Kinder doch mit wildfremden Menschen, trotz Gesprächen und Regeln, verabreden, können Apps bei der Ortung der Kinder helfen. Wichtig ist dabei, die Kinder darüber zu informieren, in welchen Situationen die Eltern die Geräte der Kinder orten können und nicht das Vertrauen der Kindern missbrauchen.

Welche Strategien empfiehlst du, wenn es in der Familie immer wieder Streit über Bildschirmzeit oder Inhalte gibt?

Setzt euch gemeinsam an einen Tisch. Sprecht über den Medienkonsum. Jedes Mitglied darf seinen Standpunkt dazu mitteilen und auch die gesunden Bedenken der Eltern. Erstellt gemeinsam einen Mediennutzungsvertrag unterschrieben von allen Mitgliedern der Familie. Bei Nicht-Einhaltung des Vertrages wieder zusammen sitzen und darüber sprechen. Und dabei immer den Humor behalten und auch einmal gemeinsam Gamen, TV schauen…

Wie können Tools wie kidgonet Eltern dabei helfen, nicht nur den Medienkonsum zu begrenzen, sondern auch gemeinsam mit ihren Kindern einen verantwortungsvollen und sicheren Umgang mit digitalen Medien zu entwickeln?

Apps können dabei helfen, die Kontrolle des Herunterladens von anderen Apps zu kontrollieren. Die Eltern werden dabei benachrichtigt, ob das App erlaubt ist. So entsteht zudem eine Kostenkontrolle. Die Apps helfen auch nur kinderfreundliche Webseiten zu besuchen, schnell ist es passiert und Kinder surfen überall. Sie helfen zudem, die Daten der Kinder zu schützen.

Wie siehst du die Entwicklung der Medienerziehung in den nächsten fünf bis zehn Jahren – und welche Kompetenzen werden Kinder dann unbedingt brauchen?

Medien sind mehr und mehr auch bei jüngeren Kindern allgegenwärtig. Sie müssen früh lernen ihre Daten zu schützen. Sie müssen lernen zwischen Fakenews und Realität zu unterscheiden. Die respektvolle digitale Kommunikation auch im Internet soll gelehrt werden, da es echte Menschen sind hinter den Bildschirmen. Sie dürfen lernen KI als Werkzeug zu nutzen. Auch die Kompetenz mit belastenden Inhalten umgehen zu können darf erworben werden.

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